Aufrufe zu Energiesparmaßnahmen sind nichts Neues
Im ersten Kriegsmonat des Zweiten Weltkriegs (September 1939) ließ der Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten Hanns Kerrl ein Rundschreiben An die kirchlichen Behörden mit der Aufforderung verfassen, den Kohle-, Energie- und Lichtverbrauch soweit als möglich zu drosseln […] Die Maßnahmen sind unverzüglich durchzuführen […] und von allen Energiesparmöglichkeiten stets sofort Gebrauch zu machen.
Dieses Rundschreiben erreichte am 27. September 1939 auch den Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe und wurde am 3. Oktober In Umlauf bei der Gefolgschaft zur unterschriftlichen Kenntnisnahme und Danachachtung gebracht. Es ist in den Generalakten (der Finanzabteilung) überliefert (GA 6933).






