Pfarrarchiv Knielingen erschlossen

Entlassschein eines wegen Bürgerverletzung verurteilten Strafgefangenen (1894) [LkA KA, 044. Knielingen, Nr. 307]
Er beinhaltet Vorgänge aus dem kirchlichen und weltlichen Leben der Gemeinde beginnend mit dem Jahre 1738 und enthält u. a. Informationen über den Neubau der Kirche, Fronfuhren zur Erbauung derselben, über das Schulwesen im 18. und 19. Jahrhundert sowie über das sittliche Leben, ersichtlich aus den so genannten Kirchenzensurprotokollen.
Historische Quellen berichten über Namensänderungen der Ortschaft bis hin zu Knielingen im Jahre 1568, über historische Funde in Knielingen oder der näheren Umgebung, die in „Kunstdenkmäler Badens“ von Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler dokumentiert sind.
Den Aufzeichnungen des Pfarrers und Dekans Friedrich Kobe (1877-1959) entnehmen wir Berichte über das Kriegsgeschehen im 2. Weltkrieg in Bezug auf das kirchliche Leben und die kirchlichen Gebäude sowie das Brauchtum der Gemeinde. In „Die letzte Glocke von Knielingen“ beschreibt Dekan Kobe die Ereignisse von Advent 1944 bis zum Buß-und Bettag 1945.
Desgleichen erfahren wir einiges über die „Knielinger pieta“ (Knielinger Madonna), eine oberrheinische Straßburger Skulptur um 1500, heute zu sehen im Badischen Landesmuseum.
Der erschlossene Bestand befindet sich im Pfarramt der Pfarrgemeinde Knielingen.




