Innenstadtgemeinden Pforzheim – Folge IV: Markuspfarrei
(Fortsetzung vom 19.12.2022)
Im Jahr 1911 wurde die Nordstadtgemeinde gegründet, die in den folgenden Jahren einen starken Aufschwung erlebte. Durch die rasche Vergrößerung der Gemeinde wurde es bereits 1919 nötig, die bestehende Gemeinde in eine Nordstadt- und eine Oststadtpfarrei zu teilen. 1923 erhielt die Oststadtpfarrei auch ihren ersten eigenen Pfarrer: Max Theodor Achtnich (1888-1945). Im Jahre 1947 erhielt die Gemeinde ihren Namen „Markusgemeinde“. Gottesdienste wurden in der Altstadtkirche gefeiert. Nach der Zerstörung vom 23. Februar 1945 wurden die Gottesdienst im ausgebrannten, aber wieder notdürftig hergerichteten Kindergarten gefeiert, bis am 11. März 1953 der Spatenstich für die neue Markuskirche mit angeschlossenem Gemeindezentrum gelegt erfolgte. Dieses Bauvorhaben konnte u. a. durch finanzielle Unterstützungen aus Amerika, wo Pfarrer Friedrich Allinger (1903-1974) auf Reisen war, und durch die Opferbereitschaft der Gemeindeglieder umgesetzt werden. Die Einweihung des Gemeindezentrums der Markusgemeinde fand am 28. August durch Landesbischof Bender statt und die Glockenweihe durch Oberkirchenrat Dürr am 29. März 1959. Mit Paul Gromer (* 1948) wurde 1978 ein Teil der „Pforzheimer Viererbande“ Pfarrer der Markusgemeinde. Die Pforzheimer Viererbande waren vier Pfarrvikare, die sich um neue Gottesdienst- und Seelsorgestrukturen bemühten
Im Jahr 2019 fusionierte die Markusgemeinde gemeinsam mit den Gemeinden Stadtkirche, Thomas, Altstadt und Michael zur Friedensgemeinde Pforzheim, welche den Großteil der Pforzheimer Innenstadt und den kompletten Norden betreut. Fortsetzung folgt …
Seitenansicht der Markuskirche Pforzheim Mitte der 1960er Jahre mit Blick ins Tal [LkA KA, 166., Nr. 1633]





