Zahlreiche weitere Kirchenbücher gehen online

Nachdem in den letzten Wochen und Monaten tausende Kirchenbücher der Württembergischen, Berlin-Brandenburgischen, Norddeutschen (Kirchenkreis Mecklenburg mit seinen Kirchenbüchern der ehemaligen Evang.-Luth. Kirche Mecklenburgs) und Bayerischen Landeskirche sowie des Landesarchivs Speyer (kathol. Kirchenbücher Landstuhl und Dirmstein) durch die Kirchenbuchportal GmbH veröffentlicht wurden, ist nun wieder unsere Landeskirche an der Reihe. Damit kommt man dem Ziel peu à peu näher, die bislang 6.660 gelieferten (von insgesamt 7.400) Kirchenbüchern unserer Landeskirche zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei um die Bücher der Filme 1 bis 1086. Das Findmittel zu den Verfilmungen haben wir als PDF veröffentlicht, so dass die interessierten Nutzer sich selbst ein Bild darüber verschaffen können, welche Kirchenbücher welcher Gemeinden bereits geliefert wurden bzw. ab Film 1086 noch folgen werden.
Archion veröffentlicht täglich unter dem Button „News“, welche Kirchenbücher online gestellt wurden, so dass man den Verlauf verfolgen kann.

Derzeit arbeitet unser Archiv daran, die verbliebenen reichlich 700 Dateien von Kirchenbüchern zu prüfen und anschließend an die Kirchenbuchportal GmbH zu liefern. Anschließend folgen die (derzeit) 359 Familienbücher, die als Deposita im Landeskirchlichen Archiv aufbewahrt werden. Diese werden im Moment verfilmt und digitalisiert. Eine Einsicht in diese Bücher wird dann im Lesesaal „nur noch“ als Film (bzw. in naher Zukunft an Benutzer-PC‘s) stattfinden. Oder durch die Kirchenbuchportal GmbH, der die Familienbücher auch geliefert werden und die ja den von den Benutzerzeiten unabhängigen Zugriff am heimischen Rechner bietet …

Als letzter Schritt werden fehlerhafte Dateien nachgearbeitet. Es handelt sich hierbei um (derzeit) 116 Dateien (= Bücher). In Archion werden dann – so ist die Planung – in der ersten Jahreshälfte 2018 alle Bücher veröffentlicht vorliegen.

Neu ist übrigens im Lesesaal unseres Archivs die Nutzung des Kirchenbuchportals gegen Zahlung der herkömmlichen Tages- und Reprogebühren. Dafür ist es nötig, bei der Terminvereinbarung den ‚PC-Platz‘ zu reservieren. Die Vorteile darin bestehen:

  • ohne Registrierung das Portal testen zu können;
  • dabei die Kosten gering(er) zu halten;
  • Landeskirchengrenzen überschreitend recherchieren zu können.