„Erbacher-Bibel“ online
Der Grund dafür ist: Das Gebiet des Badischen Landeskirche ist äußerst heterogen. Erkennbar ist dies auch daran: Erst in den Jahrzehnten seit etwa 1810 formierten sich in genuin katholischen Landesteilen auch selbständige evangelische Gemeinden. Diese waren klein, aber durch die Zuordnung etlicher Diaspora- und Nebenorte, also Orten in denen nur einzelne wenige Evangelische lebten, doch groß genug, um Eigenständigkeit zu erlangen. Als Beispiel lässt sich die Gemeinde Donaueschingen aufführen, die 1870 pastorisiert wurde und seit 1877 eine eigenständige evangelische Kirchgemeinde mit über 60 Diasporaorten (!!!) bildete. Hinzu kommt natürlich die Bikonfessionalität (reformiert / lutherisch), die in Baden bis zur Union (Okt. 1821) herrschte und die ein wichtiger Faktor auch der Kirchenbuchüberlieferung darstellt.






